Rosenschädlinge, die den Rosen richtig Schaden zufügen

Rosenschädlinge, die den Rosen richtig Schaden zufügen

Der Rosentriebbohrer ist das Larvenstadium zweier Blattwespenarten, die Rosentriebe befallen. Die Schädlinge bohren sich in junge Stängel, wo sie sich durch das Mark fressen.

Schadbild erkennen

  • Welke Triebe: Junge Rosentriebe hängen plötzlich schlaff herab, verfärben sich schwarz und sterben ab.
  • Bohrlöcher: Unterhalb der welken Stelle befindet sich oft ein kleines, rundes Loch mit Kotausscheidung.
  • Larven: Im Inneren des Stängels (längs aufschneiden) befindet sich eine etwa 1 bis 1,5 cm lange, weißlich-gelbe Larve.

Sofortmaßnahme & Bekämpfung

  • Rückschnitt: Schneiden Sie befallene Triebe umgehend bis in das gesunde, intakte Holz zurück.
  • Entsorgung: Geben Sie die betroffenen Triebe keinesfalls auf den Kompost, sondern entsorgen Sie diese nur über den Hausmüll.
  • Bodenpflege: Die Larven wandern Ende Juni in den Boden, um dort zu überwintern. Das Lockern der Erde unter den Rosen im Spätherbst oder Frühjahr stört ihre Entwicklung.

Es gibt leider keine chemische Schädlingsbekämpfung.

 

Die Rosenblattwespe

Schadbild erkennen: eingerollte Rosenblätter. Im Inneren der Rollen befinden sich die weißlichen bis hellgrünen ca. 8 – 9 mm großen Larven.

Maßnahmen: Mechanisch vorgehen, absammeln oder abschneiden der eingerollten Blätter. Chemische Spritzmittel laufen durch die eingerollten Blätter ins Leere.

Entsorgung: entsorgen Sie diese nur über den Hausmüll. Die Larven verpuppen sich in der Erde und kommen im nächsten Jahr wieder. Es ist leider viel Arbeit, aber es lohnt sich, da es weniger Schädlinge gibt.

 

Gartentipp von Ingo Rodemann, ehrenamtlicher Gartenfachberater
zusammengestellt 2026